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Ferienpass 2018

Juzet - Jahrhundertsommer

Im Kinder- und Jugendzentrum Treuen wurde auch 2018 wieder der Treuener Sommerferienpass aufgelegt. Die nunmehr 23. Auflage bot natürlich wieder eine bunte Palette von Aktivitäten. Das  Programm der ersten vier Ferienwochen war sehr abwechslungsreich. Es standen unter anderem sportliche, kreative, wissenswerte und kulinarische Angebote  zur Auswahl. Jedes Kind konnte sich das Passende aussuchen. Fast täglich gab es einen Tagesausflug, welcher uns sachsenweit unterwegs sein lies. Parallel  dazu fand meistens noch eine kleinere Veranstaltung statt, die im Rahmen  von drei bis vier Stunden realisiert werden konnte.

Ein Teil der Veranstaltungen ist mittlerweile zur Tradition geworden. Die Kartbahn, der Freizeitpark  Belantis, der Zoo Leipzig oder der Kletterwald Pöhl sind einfach nicht wegzudenken. In gewissen Abständen besuchen wir hingegen die Kulturinsel Einsiedel, die Wasserskianlage Rossau, die „Grube Tannenberg“ oder das Panometer in Dresden oder Leipzig. In diesem Jahr fuhren wir zum Panometer in Leipzig, um Assisis Rundbild „Titanic“ zu betrachten.  Bevor wir im Inneren das 360° Panorama erreichten, gab es noch eine Menge Informationen bei einer Führung durch die Ausstellung zur Industrialisierung.

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Wer sich doch eher im künstlerischen Metier wiederfindet, der konnte sich beim Malkurs, Filzen, Töpfern oder Nähen ausprobieren und verwirklichen. Wie entstehen die Farben, wie wird mein Bild lebendig, wie wird der Ton am besten bearbeitet – all diese Fragen wurden aufgegriffen und unter Anleitung  kreierte jeder sein eigenes Kunstwerk. Die Kursteilnehmer waren sichtlich stolz auf ihre persönlichen Ergebnisse. Wer sich für das Theater begeistert, der kam auf der Naturbühne Greifensteine bei „Räuber Hotzenplotz“ auf seine Kosten.

Um sich körperlich zu betätigen, wurde Tennis, Wasserski oder unsere Radtour angeboten. Bei allen drei Veranstaltungen waren die Teilnehmer hinterher sichtlich geschafft und hatten am Folgetag durchaus an manchen Stellen Muskelkater.

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Alle, die sich gerne mit Knobel- und Rätselaufgaben beschäftigen, konnten sich  im Rahmen der Stadtrallye, beim Besuch des Gläsernen Bauernhofes oder bei unserem Geländespiel austoben. Das Geländespiel führte die Kids nach Mylau ins Bad. Körperliches Durchhaltevermögen war wieder einmal gefragt, schließlich gab es einige Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Im Bad konnten sich alle Teilnehmer erst einmal vom Fußmarsch abkühlen und ausruhen. Anschließend ging es dann mit dem öffentlichen Bus zurück ins Juzet, um sich auf den Filmabend und die Übernachtung vorzubereiten. Gegen Mitternacht hatte auch der Letzte so langsam  auf seiner Matte im Tischtennisraum zur Ruhe gefunden, um sich am nächsten Morgen frisch und munter zum Frühstück auf der Juzet-Terrasse einzufinden.

Wer es eher ruhig mag, der konnte sich beim Angeln am Teich der Sportfischer betätigen und hoffen, dass ihm der eine oder andere Fisch an die Angel geht. Beim Schachturnier waren die Gehirnzellen gefragt, um die beste Strategie zu entwickeln und den König matt zu setzen. Entspannung fanden alle beim Yoga, wobei hier die Yogis an ihre Grenzen kamen, weil die Temperaturen schon in der Entspannungslage auf dem Rücken jeden einzelnen zum Schwitzen brachten.

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Für alle Wissbegierigen stand der Besuch  der „Grube Tannenberg“,  der Falknerei in Plauen oder  der Vogtland- bzw. Länderbahn  auf dem Programm.  Absolut spannend fanden die Teilnehmer den Besuch bei der B.I.V. um dort mit verschiedenen  Baggern die vorhandenen Erdhügel von a nach b zu transportieren. Leider dämpfte das schlechte Wetter an diesem Tag ein wenig das Vergnügen.

Die Juzet-Küche ist auch jedes Jahr Aktionsraum, um verschiedene kulinarische Gerichte auf den Tisch zu bringen. Dieses Jahr reichte die Palette von regionaler Küche über Pommes & Burger bis hin zu Gerichten, die auf dem Backblech zubereitet worden. Die jungen Köche waren mit Begeisterung bei der Sache. Sie schälten und schnippelten Kartoffeln und Gemüse. Es wurde püriert, gekocht, gebraten und gebacken. Kaum ein Fleck in der Küche wurde nicht genutzt. Am Ende jeder Kochveranstaltung wurde ein mehrgängiges Menü auf den Tisch gebracht und alle Köche fanden sich zum gemeinsamen Essen ein.

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Wer schon in jungen Jahren geschäftstüchtig sein will und sich in der Arbeitswelt ausprobieren möchte, der hatte die Gelegenheit mit uns zu „Mini Zwickau“ zu fahren. Dies ist eine kleine Stadt nur für Kinder. Hier müssen sich die Besucher im Einwohnermeldeamt anmelden und dann im Anschluss auf das Arbeitsamt gehen, um sich eine Arbeit zu versorgen. Für jede geleistete Stunde erhielt man dann in der Sparkasse sein Geld. Die „Zwicker“ konnten dann natürlich vor Ort umgesetzt werden. Jeder kaufte nach Belieben das, wonach ihm der Sinn stand.

Im Anschluss an die vier Wochen Ferienpass fand natürlich traditionell unsere Ferienfahrt statt. Diese führte uns dieses Jahr mit 16 Teilnehmern nach Forchheim in die fränkische Schweiz. Auf Grund der extrem heißen Temperaturen wurde das Programm etwas eingekürzt, um täglich einen Besuch im „Königsbad Forchheim“ zu gewährleisten. Neben der täglichen Abkühlung im Bad stand unter anderem ein Besuch von Bamberg mit Stadtführung auf dem Plan, wir besichtigten die Binghöhle und erfuhren am Abend eine ganze Menge beim Nachtwächterrundgang durch Forchheim.

Ein ganz großes Dankeschön im Namen aller Ferienkinder sagen wir für jegliche Unterstützung, z.B.  in Form von Spenden, persönlichem Engagement oder der Zusammenarbeit in Angeboten des Ferienpasses.

Abschließend ist festzustellen: Nach dem Ferienpass ist vor dem Ferienpass! Wir rufen alle auf sich mit Ideen und Anregungen einzubringen, damit den nächsten Ferienpass auch zu einem ganz persönlichen zu machen.